Nikon D300. Größenwahn?

Leidiges Thema. Seit Wochen oder fast schon Monaten beschäftige ich mich mit dem Gedanken viel viel Geld auszugeben und eine neue Digitalkamera anzuschaffen. Erst sollte es die Nikon D90 sein, dann war ich mir wieder unsicher und dann hatte ich eine Alternative im Auge.

Am Wochende war ich mit der Chefin nochmal unterwegs und bin unter anderem auch bei meinem Lieblingsfotofachgeschäft vorbei gegangen. Die D90 ist schon eine gelungene Kamera und würde mir und meinen bescheidenen Kenntnissen (eigentlich habe ich ja keine) vollkommen reichen. Aber ich wäre ja nicht ich, wenn ich mich nicht auch in dieser wichtigen Phase des Geldausgebens nach Alternativen umsehen würde. Also ließ ich mir von dem, meiner Meinung nach, überaus kompetenten Fachpersonal, die Nikon D300 zeigen.

Was soll ich sagen? Die Kamera ist einfach nur genial. Allein die Haptik gegenüber der D90 ist nochmal um länger besser. Ganz zu schweigen von den technischen Details. Klar. Die D300 ist natürlich auch um einiges teurer als die D90. Und das ist genau der Zeitpunkt, wo die Chefin ins Spiel kommt. Aber so groß ist der unterschied gar nicht. Die D300 mit dem NIKKOR AF-S DX VR 18-200/3,5-5,6  liegt bei knapp 1900,-€. Für die D90 mit dem gleichen Objektiv würden etwas mehr als 1400,-€ fällig werden. Also knappe 500,-€. Sicher. Im Internet wären beide Kameras bestimmt noch günstiger zu bekommen. Aber wenn ich schon soviel Geld in die Hand nehme und investiere, dann werde ich mit aller Wahrscheinlichkeit auch da kaufen, wo ich bis jetzt immer gut beraten wurde und schon drei Kameras gekauft habe.

Wie dem auch sei. Bevor überhaupt Geld den Besitzer wechselt, muss die Chefin ihren Segen geben. (Ja, ich kann das durchaus selbst entscheiden. Im Interesse eines harmonischen Familienlebens bespreche ich solche Sachen aber vorher.) Die nächsten Tage oder vielleicht auch Wochen werde ich mich mit der Entscheidung nochmals gründlich auseinander setzen. Aber ich denke, die D300 wird auf lange Sicht die bessere Lösung sein.